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Mitte Juni fand die heurige Ausgabe des Alpen-Adria Cups in Rijeka, Kroatien statt. Die Steiermark konnte diesmal nur 12 Läufer stellen, erreichte jedoch trotzdem den 3. Gesamtrang in der Alpen-Adria Wertung, knapp hinter den Teams aus Veneto und Bayern.

Im Skigebiet Platak über 1100m Seehöhe wurde die Staffel und die Langdistanz ausgetragen. Das Gebiet zeichnete sich durch technische Schwierigkeit aus, die durch den Kartenzeichner leider noch zusätzlich unterstützt wurde. In der Staffel konnte Startläufer Christian Pfeifer in der Führungsgruppe an Sandro Schachner übergeben, der jedoch durch Verlust des SI-Chips und der Suchaktion einen großen Rückstand aufriss. Schlussläufer Andreas Pölzl konnte das Loch wieder schließen und kämpfte bis zum Schluss um einen Podestplatz, für den es letztendlich nicht reichte.

SteirerInnen starten mit Erfolgen in die neue Saison

Am 14.+15.Mai startete die nationale MTBO-Saison mit den ersten beiden Austria-Cup-Bewerben in Ledenitzen bzw. Egg am Faakersee in Kärnten. Gleichzeitig wurde im Rahmen des 1.ACs auch die ÖM+ÖStMS Middle durchgeführt.

Veranstaltet wurde dieses Wochenende durch einen der erfolgreichsten heimischen MTBO-Vereine; den Naturfreunden Villach. Wettkampfverantwortlich war MTBO-Nachwuchschef Klaus WALLAS und Karin IRK, die zusammen auch für die Bahnen verantwortlich waren. Als erfahrener TD fungierte Wolf EBERLE, der in allen Situationen stets den Überblick bewahrte. Beide Tage konnten nicht unterschiedlicher sein, obwohl an beiden Tagen gleiches Wettkampfzentrum und fast gleiches Ziel war.

Knapp 170km südöstlich von Wien, bzw. 150km östlich von Graz nahe der Städten Tapolca+Sümeg fanden vom 15. bis 17. April 3 Elite-Weltcup-Events an einem Wochenende statt. Ort des Wettkampfes war einerseits ein flaches aufgelassenes Militärgelände, wo in den 70er- und 80er-Jahren noch die russischen Panzer umhergefahren sind (Sprint), bzw. andererseits steileres Gelände (middle und long), das einigen ehemaligen Elitekaderläufern noch von der Fuß-OL-WM 83 in Erinnerung sein dürfte.  Auch einige Steirer war hier mit dabei!!

Die Skihauptschule Eisenerz führt zum Saisonabschluss jedes Jahr in der Eisenerzer Ramsau den Eisenerzer Schulskiorientierungslauf durch. Die letzte Möglichkeit mit Landlaufskiern auf Postenjagd zu gehen nützten an die 40 Schüler von der Volksschule über die Hauptschule bis zur Polytechnischen Schule.
Auf zwei verschiedenen OL – Bahnen gab es 9 bzw. 10 Posten aus der OL – Karte herauszufinden und im Gelände aufzuspüren.
Tagesbestzeit erzielte das Duo Ali Lengauer und Mario Gebhardt (SKI – HS Eisenerz) knapp vor Marco Beikirchner (PTS Eisenerz).
Die schnellsten Mädchen waren Anna Zauner und Melanie Hofer (SKI – HS).
Auf der kürzeren Bahn siegte Oliver Pretschuh mit Ramon Leguiza (SKI – HS) und die schnellsten Volksschüler waren Dominik Klapf  und Eric Seebacher. Frau Direktor Christine Harrer übergab mit Organisator Wolfgang Neuhold die Urkunden an die Sieger. Die Veranstaltung verlief unfallsfrei.

Die Ski-OL-Saison 2010/11 ist vorüber. Für die wenigen steirischen Teilnehmer gab es teilweise doch recht gute Erfolge.

Im österreichweiten Gesamtüberblick sind stagnierende, niedrige Teilnehmerzahlen augenscheinlich. Der katastrophale Abwärtstrend aus der Vorjahressaison konnte auch heuer nur geringfügig abgefedert werden. Großteils sind bei regionalen Südostcupbewerben mehr Läufer mit dabei, als bei nationalen Ski-OL-Austria-Cups und österr. Meisterschaften.

Auch musste aufgrund der unsinnigen – nicht IOF-konformen – ÖFOL-Klassenumstellung (Frühjahr 2011) im nationalen Ski-OL-AC/ÖM, die Disziplin Ski-OL aus dem steirischen Cupbewerb genommen werden, wodurch zusätzlich etliche Hobby- und Gelegenheits-Ski-OLer vergrault wurden!

Wie schon in den vergangenen Jahren starteten auch heuer einige der erfolgreichsten steir. Ski-OLer für ein Burgenländisches Team [LZ OMAHA]; die Gesamt-Ski-OL-AC-Erfolge von Lisa Pacher (D15-17) und Hannes Pacher (H50-) sollen dennoch nicht unerwähnt bleiben.

Nach der Absage der Schi Ols von Obernberg und Bad Bleiberg wurden verschiedene Varianten geprüft und letztendlich wurde man in Bad Mitterndorf fündig. Ein großer Dank gebührt der Gemeinde Bad Mitterndorf mit Bürgermeister Dr. Kaniak und Tourismusobmann Kurt Sölkner, die sich spontan bereit erklärten diese Veranstaltung zu unterstützen.

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