Gleich 3 steirische MTBO-ler konnten sich heuer den Gesamtsieg sichern. Walter DRAVETZ (OLC Graz) in der H60- und Gaby FINDER (NF Steiermark) in der D50-, hatten ihre AC-Siege bereits im Sommer in der „Tasche“; das AC-Finale war quasi nur mehr als Draufgabe gedacht. Gaby hat in Summe 8 Bewerbe gewonnen; Walter siegte sogar 9 Mal. Beim letzten AC war er gar nicht mehr am Start, weil: er hat beim Tschechischen Cup in Jablonec teilgenommen!

Wolf EBERLE (HSV Aigen) schaffte es in der H70- erst beim allerletzten Rennen (10.AC), den Gesamtsieg zu sichern und seine härtesten Konkurrenten Curt Maier und Herbert Lackner auf die Plätze zu verweisen. Wolf hatte zudem noch den Nachteil, daß er 2 Wettkämpfe weniger bestritt, da er bei der ÖM Middle und WRE in Grafenschlag (Waldviertel) als Technischer Delegierter fungierte.

 

Wolf Eberle


Besonders hervorzuheben wären die guten Platzierungen in der AC-Gesamtwertung durch die beiden besten steirischen Elitesportler: Julia RITTER (NF Steiermark) und Andreas RIEF (OLC Graz).

Julia RITTER belegte in ihrem 1.Jahr in der D21-Eliteklasse, gleich den 3.Platz in der Endwertung. Vor allem ihre guten Ergebnisse in den Kurz- und Mitteldistanzrennen zählten für sie. Endlich gibt es wieder eine StOLV-Sportlerin in der Disziplin MTBO, die einen Podestplatz in der höchsten Wertungskategorie erringen kann.

Auch das Gesamtergebnis von Andreas RIEF kann sich sehen lassen; Platz 4 in der hart umkämpften Herren-Eliteklasse ist ein toller Erfolg für den steirischen MTBO-Sport.

 
Weitere Top-3-Positionen von StOLV-Sportlern in der MTBO-AC-Jahreswertung:

D50-: 2.Platz Sonja PÖTTLER (NF Steiermark), H-20: 2.Pl. Markus FINDER (HSV Graz), H60-: 3.Platz Karl FINK (OLC Graz), H50-: 3.Pl. Hans LUTTENBERGER (HSV Feldbach), sowie H-kurz: 2.Pl. Bernhard FINDER + 3.Pl. Mario DANNINGER (beide HSV Graz).

 
In der Vereinswertung 2016 blieb bei den besten 3 Clubs alles gleich wie im Vorjahr (1.Pl. OLT Transdanubien, 2.Pl. HSV Wr.Neustadt, 3.Pl. NF Villach); die Naturfreunde Steiermark – als bester StOLV-Club – platzieren sich wiederum auf Platz 4, knapp vor dem OLC Graz, der den 5.Rang einnimmt. Mit dem HSV Feldbach (8.Pl.) und dem HSV Graz (10.Pl.) kommen noch 2 weitere Steirische Vereine unter die Top-10! (Insgesamt wurden 30 ÖFOL-Vereine gewertet)

 
Auch bei den 3 zu vergebenden österr. Meistertiteln gab es obige 3 steirische Titelhamster. Walter DRAVETZ + Gaby FINDER schafften zusätzlich noch den „Nationalen Grand-Slam“, nämlich alle 3 Ö-Einzeltitel, sowie den AC-Gesamtsieg für sich zu entscheiden. Wolf EBERLE errang 2 Titel (Long+Sprint) (TD bei der Ö-Middle). Von all den anderen Meisterschaftskategorien, konnte einzig noch Reinhard GRÖLL (OLC Graz / H50-) – als weiterer StOLV-Fahrer – einen Titelgewinn (ÖM-long) einfahren.


Walter Dravetz

Vorschau auf 2017: im kommenden Jahr wird es endlich wieder einen MTBO-AC in der Steiermark geben. Der HSV Feldbach unter der Leitung von Hans LUTTENBERGER wird den 3.+4.MTBO-AC am 22.+23.April (inkl. Österr.MS) im Raum Feldbach-Fehring organisieren. Zuvor wird die AC-Saison 2017 wieder – so wie heuer – in Slovenj Gradec (Slowenien) eröffnet werden (8.+9.April); wird also für alle StOLV-MTBO-ler gut erreichbar sein.

Noch Einiges zur Statistik: Insgesamt wurden heuer 221 Biker im MTBO-AC gewertet (150 Herren + 71 Damen); das ist im Vergleich zu 2015 (201 StarterInnen) eine weitere Steigerung. Zum Wertungsrekord vom Jahr 2010, - mit damals 229 verschiedenen Startern - fehlt nur mehr ganz wenig. Vielleicht kann diese Zahl dann 2017 geknackt werden.

Der Aufwärtstrend an Teilnehmerzahlen kann am ehesten durch eine gute regionale Verteilung, mit technisch interessanten Gebieten und einer hohen Qualität der Veranstaltungen begründet werden.

Einige Teilnehmerzahlen zu den einzelnen MTBO-ACs. Die meisten nationalen Starter gab es beim 3.AC in Blumau-Neurisshof (Sprint) mit 140 teilnehmenden Sportlern, gefolgt von der ÖM-long (4.AC) in Katzelsdorf mit 118 Teilnehmern. In Faak am See waren 104 Biker bei der ÖM-Sprint (9.AC) mit dabei, wogegen in Grafenschlag (ÖM-Middle + 5.AC) nur 96 österreichische FahrerInnen mitmachten.

Die Auslandsbewerbe haben erwartungsgemäß immer weniger Starter als heimische Meisterschaftsbewerbe. So fuhren in Slowenien 76 Österreicher mit und in Ungarn gar nur 68!

Michael Melcher