Meldungen

Licht und Schatten prägen die Bilanz des heurigen OL-Jahres – das 51. Jahr in der Geschichte des STOLV. Zuerst die Absage aller nationalen SKI-Orientierungsläufe auf Grund der COVID-Lage. Dann der erfreuliche Ausfall von Serien-Staatsmeisterin Ursula Fesselhofer - Babypause. Erfreuliche Ergebnisse gab es bei den Weltcupläufen und bei der WM. Stolz sind die Präsidenten Herwig Proske Franz Hartinger und Günter Kradischnig besonders auf den heimischen Nachwuchs.

Erfolgreich schlugen sich die grünweißen WM-Starter Mathias Peter und Laura Ramstein bei der WM in Tschechien. Mathias schaffte mit Platz 19 über die Mitteldistanz sein erstes Top-20-WM-Resultat, dazu noch Platz neun mit der österreichischen Herrenstaffel; Laura (nach Platz 25 über die Mitteldistanz) schaffte mit der österreichischen Damenstaffel Rang zehn.

Johanna Trummer sammelte im schwedischen Idre Fjäll 15 Weltcuppunkte.

Herausfordernde, aber erfolgreiche WM in Tschechien für die steirischen Starter Laura Ramstein ind Mathias Peter (Fotos: Jiří Čech)

Der HSV (Heeressportverein) Zeltweg kann trotz des relativ kurzen Bestehens seiner Orientierungslaufsektion auf eine beeindruckende Erfolgsgeschichte verweisen.

Die Wurzeln zu seiner Gründung reichen bis ins Jahr 1972 zurück. In diesem Jahr begann Erich Spendlingwimmer als frischgebackener Teilnehmer an der OL-WM in Tschechien seine Lehrtätigkeit am Judenburger Gymnasium und startete sofort mit dem Aufbau einer leistungsstarken Schulorientierungslaufgruppe. Über ein ganzes Jahrzehnt dominierten die Judenburger Schüler um Günter und Wolfgang Kradischnig, Dietmar Dörfler, Hans Königshofer und Horst Brutti die Nachwuchsklassen auf Steirischer und Österreichischer Ebene. Trotz eingeschränkter Trainingsmöglichkeiten auf nur einer Orientierungslaufkarte ohne Höhenlinien konnten die laufstarken Judenburger zuerst für den HSV Graz startend viele Meistertitel ins obere Murtal holen.

 

 Die erste Trainingskarte der Judenburger Orientierungsläufer: der Murwald, gezeichnet 1972 von Erich Spendlingwimmer (Quelle: OrientierungsLauf Archiv Fürnkranz (OLAF Österreich)

Der OC Fürstenfeld ist zwar auf dem Papier ein junger Verein –die konstituierende Sitzung fand am 5.12.2011 im Salon des Gasthofs Fürstenbräu statt – tatsächlich gehen die OL-Aktivitäten in Fürstenfeld aber viel weiter zurück, ist doch der OC Fürstenfeld der direkte Nachfolgeverein der Sektion Orientierungslauf im Turnverein Fürstenfeld.

Durch eine Einladung des HSV Feldbach im Herbst 1985 auf den Geschmack gebracht, versuchte Rudolf Hudax, der vom Bundesheer und dem Turnstudium Erfahrungen mit dem Orientierungslauf mitbrachte, eine eigene Sektion innerhalb des Turnvereins aufzubauen. Im Mai 1986 erfolgte die Aufnahme des TV Fürstenfeld in den ÖFOL. Im Dezember 2011 kam es schließlich zur Gründung des Orientierungslauf Clubs Fürstenfeld, die Sektion Orientierungslauf im Turnverein Fürstenfeld wurde aufgelöst. Seit der Gründung des OC Fürstenfelds fungiert Joachim Friessnig als Obmann.

Der TV Fürstenfeld – Sektion Orientierungslauf im Jahr 2005 (Foto:  ÖFOL Orientierung 2/05)

Wolf Eberle erkämpfte drei Medaillen

Gleichzeitig mit der MTBO EM in Santa Margarida in Portugal wurden auch die MTBO World Masters 2021 Bewerbe ausgetragen. Unter den Startern bei „den World Masters“ waren auch die Steirer Wolf Eberle und Günter Kradischnig.

Bild: Wolf Eberle

Wolf Eberle startete mit Bronze im Massenstart und holte dann noch zweimal Silber auf der Langdistanz und im Sprint der Klasse M 75.
Günter Kradischnig (M 60) belegte die Plätze sechs im Sprint und neun auf der Mitteldistanz.

Herzlichste Gratulation.

 

Wir versuchen es wieder: die STOLV-Gala 2022 wird am 14. Jänner im Raiffeisen Sportpark Graz in der Hüttenbrennergasse 31 stattfinden und unter dem Motto „50 (+2) Jahre STOLV“ stehen. Dazu erwarten wir – abhängig von den im Jänner geltenden COVID19-Maßnahmen - eine Reihe von Ehrengästen und natürlich viele aktive (und vielleicht auch nicht mehr aktive) Orientierungsläuferinnen und –läufer. Das genaue Programm folgt in Kürze.

In den Mur-Auen zwischen Gralla und Ragnitz in der Südsteiermark wurden am Sonntag (31.10.) die Landesmeister im MountainBikeOrientieren über die Mitteldistanz ermittelt. Gleichzeitig wurde mit dem 12. Lauf zum Austria Cup die nationale MTBO-Saison abgeschlossen.


Gralla Auen (Bild: Herwig Allwinger)

Landesmeisterschaft

Im Rennen der Herren sicherte sich erwartungsgemäß Andreas Rief (OLC Graz) vor Thomas Aigmüller und Helmut Steiner den Titel.

Bei den Damen setzte sich Verena Glatz (OLC Graz) vor Tünde Allwinger (Leibnitzer AC) und Elisabeth Fink (OLC Graz) durch.


Medaillengewinnerinnen der Landesmeisterschaft und TD Helmut Lerchegger (Bild: Herwig Allwinger)


Steirische Meister – weitere Klassensieger:

H 17: Matthias Midl (OLC Graz) D 17: Flora Aigmüller (SU Schöckl)

D 50: Gaby Finder (Naturfreunde Steiermark) H 50: Reinhard Gröll (OLC Graz)

H 60: Günter Kradischnig (OLC Graz) H 70: Wolf Eberle (HSV Aigen)

 

12. Lauf zum Austria Cup

Damen: Den Sieg holte sich Marina Reiner (Naturfreunde Villach) vor Jana Hnilica (OLT Transdanubien) und Katja Walther (Naturfreunde Villach).

Herren: Andreas Waldmann (OLT Transdanubien) siegte vor Tobias Breitschädl (ASKÖ Henndorf) und Bernhard Schachinger (HSV Ried).

 

12. Lauf zum Austria Cup (national) – Klassensieger aus der Steiermark

D 17: Flora Aigmüller (SU Schöckl) H 17: Matthias Midl (OLC Graz)

D 50: Gaby Finder (Naturfreunde Steiermark) H 60: Günter Kradischnig (OLC Graz)

H 70: Wolf Eberle (HSV Aigen)

 

Alle Ergebnisse, Splits, Routegadget, Bilder

 

Unterkategorien