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Orientieren ist Bestandteil des militärischen Lebens seit jeher. Aus dieser Tugend setzten sich einige beherzte Soldaten 1967 unter der Leitung von Julius Weller in der Von der Groeben-Kaserne zusammen, gründeten die Sektion Orientierungslauf und machten es zu ihrem Hobby. Es waren zuerst vor allem militärische Karten, auf denen gelaufen wurde. Die erste Spezialkarte wurde 1975 aufgenommen und 1976 gab es bereits die erste Staatsmeisterschaft in Feldbach. Sportlicher Leistungsträger war damals vor allem Alois Kaufmann, der ganz vorne mitmischte.

WIE ALLES BEGANN

Vor über 40 Jahren (genau genommen im Jahr 1980) wurde der OLC Graz von vier Studenten auf der Fahrt zum Schweizer 5-Tage-OL gegründet. Michael Wendler und später Herwig Proske standen als zwei dieser Gründer für viele Jahre auch als Obleute an der Spitze des Vereins und sind auch heute noch Ehrenmitglieder.

Sie prägten auch die ersten beiden Jahrzehnte des Vereins, der sich rasch vom Studentenclub zu einem professionellen Veranstalter von nationalen und internationalen OL-Bewerben entwickelte.

Höhepunkt dieser Periode waren sicher die 90er Jahre in denen jährlich mindestens eine Großveranstaltung organisiert wurde - so unter anderem Staatsmeisterschaften über die Kurzstrecke (1992), über die Langdistanz (1994), Nacht (1996) und Ultralang (1999). Auf internationaler Ebene wurden gemeinsam mit dem Leibnitzer AC der erste Alpen-Adria-Cup (1991), der Junioreneuropacup (1994) und als Höhepunkt 1997 wieder mit dem LAC und vielen Helfern aus anderen Steirischen Vereinen ein Lauf zur Park-World-Tour ausgetragen. Dieser inoffizielle Sprintweltcup, zu dem nur die besten 40 Läufer/-innen der Weltrangliste eingeladen wurden, wurde als Veranstaltung des Jahres auch international anerkannt.

Park World Tour 1997 in Graz: sensationeller 2. Platz durch Thomas Krejci (OLC Graz). Sieger: Chris Terkelsen (DEN), 3. Platz: Mikael Boström FIN)

Viele Innovationen sind über diese Veranstaltungen im österreichischen OL eingeführt worden, so u.a. der Einsatz von chipgestützten elektronischen Auswertesystemen (Sportident), eine Live-Übertragung ins Internet oder der Einsatz einer Videowand im Zielbereich.

Ein bewährtes Team um Michael Wendler, Herwig Proske, Günter Kradischnig, Herwig Allwinger, Walter Dravetz, Karl Fink, Christian Aichholzer, Wolfgang Pötsch und vielen anderen war in diesen Jahren Träger der Vereinsarbeit und der großen Bewerbe.

Anlässlich des 50 Jahre-Jubiläums, das der STOLV im Jahr 2020 gefeiert hat, haben auch die steirischen Vereine Rückschau gehalten und die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunftsperspektiven aus ihrer Sicht zusammengefasst. Diese Vereinsporträts werden nun auf der STOLV Homepage in den nächsten Wochen veröffentlicht und sollen – zusätzlich zu der bereits abgeschlossenen Serie der Berichte aller bisherigen STOLV-Präsidenten – einen weiteren Aspekt des steirischen OL-Geschehens darstellen.

Beginnen wird diese Serie mit der Sportunion Schöckl Orienteering, die im Jahr 2020 für die erfolgreichste Jugendarbeit in Österreich ausgezeichnet wurde.

 

Zwei Jahrzehnte sind vergangen und aus einem jungen aufstrebenden Verein aus Graz ist ein Fixstern im österreichischen Orientierungslauf herangewachsen. Mit zahlreichen organisierten Veranstaltungen hat man sich national & international einen Namen gemacht, und die kontinuierliche Nachwuchsarbeit zählt zu den besten und nachhaltigsten im ganzen Land. Eines hat der Verein über all die Jahre nicht verloren – den Anspruch eines Teams für Jeden – denn vom Hobbysportler bis zum Profiathleten ist jeder willkommen und gleichwertig.

 Wer an die SUSO denkt, verbindet den Verein automatisch mit einem Namen – Hannes Pacher. Er hat den Verein im Jahr 2000 gegründet und seither gemeinsam mit seiner Familie und den Mitgliedern geprägt und daraus das familiäre & erfolgreiche Team geformt, das es heute ist.

 

Vereinsgründer und Mastermind der SU Schöckl Orienteering Hannes Pacher bei der WM 1983 in Ungarn und bei der Masters WM 2010 in der Schweiz

Wolfgang Pötsch organisiert auch heuer wieder einen Bahnlegerwettbewerb, zu dem alle herzlich eingeladen sind. Zum ersten Mal wird ein Bewerb für alle Sparten angeboten: OL, MTBO und Schi-OL sowie eine Gesamtwertung von allen 3 Sparten. Gewertet wird je bei OL Einzel und Staffel, Schi O Einzel und Staffel, MTBO Einzel und Staffel, das Triathlon Ranking für Einzel und Staffel und - sollte jemand alles machen - alles zusammen. Eine internationale Jury wird eure Bahnlegungskonzepte bewerten.

Der Bahnlegerwettbewerb endet am 28. Februar. Bitte schreibt ein kurzes Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! um euch zu registrieren und dem Veranstalter einen Überblick über das Interesse zu verschaffen und bei Fragen zu helfen. Alle Karten, die verwendet werden, haben einen realen Hintergrund, wurden aber in mühevoller Kleinarbeit verändert.

OL – Srdce Bratislava

Dakujem Stefan Maj und Kobra Bratislava, dass wir diese Karte, die auch verändert wurde, nutzen können . Jedes Jahr gibt es normalerweise zu Frühlingsbeginn die CESOM in einem großartigen Gelände in den Sanddünen nördlich von Bratislava. Wer noch nicht dabei war, möge es sich auf seine To Do (Visit) Liste setzen.

Fuß-OL

Sprint Einzel:

ME, W70 –: wenn notwendig, können verschiedene Starts verwendet werden, Zeiten um 15 min

Sprint Mix Staffel für einen Weltcup: Reihenfolge Dame-Herr-Herr-Dame  - Gesamtzeit für alle 4:  48-60min.

Das ganze Wettkampfgebiet ist für den Verkehr gesperrt. Maßstab 1:4000, 2,5 m

Erstelle auch eine Postenbeschreibung, zähle die Steigung und gib die Länge auf einer möglichen Optimalroute an.

 

Ski-Orienteering

Die Karte ist aus Tschechien, Maßstab:1:10 000, 5m und ist eine veränderte Sommerkarte. Die Spuren sind in perfektem Zustand und mehrmals mit dem Scooter gefahren. Querlaufen ist schwer möglich, 1m Pulverschnee.

Ski O Einzel: Langdistanz für WMSOC

W80: 45 min

M35: 60 min

Ski O Staffel: 3 Läuferinnen    WE: 30-40 min pro Teilstrecke

Zähle die Höhenmeter und gib für den Einzellauf die Länge der Strecke auf einer möglichen Optimalroute an.

 

MTBO

Danke an Paul Grün – Cheforganisator der WMTBOC 2018 – zur Bereitstellung der Karte. Das Gebiet ist südlich von Wien in den Weinbergen um Guntramsdorf und wurde für nationale Veranstaltungen verwendet. Aber auch diese Karte wurde verändert – aus der Eisenbahn wurde ein Fluss, mit zusätzlichen Brücken, olivgrüne Gebiete wurden gelb und befahrbar.

Maßstab: 15 000, 10m. Im Wettkampfgebiet ist nur leichter Autoverkehr.

Querfahren verboten

MTBO Einzel:

Langdistanz JWMTBO für W20, M20: Siegerzeit 80- 90 min

MTBO Staffel:

Langdistanz ME; 3 Fahrer, 40-45 min pro Teilstrecke

Zähle die Höhenmeter und gib die Streckenlänge auf der Optimalroute an.

Viel Spaß beim Planen - und gebt diese Infos an alle Freunde weiter, die vielleicht Interesse haben

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