Meldungen

Die im Juli abgesagte Steirische Meisterschaft im Mountainbike Orienteering wird nun am 20. September 2020 im Rahmen des 8. Austria Cups (Mitteldistanz) in Rauchwart im Südburgenland nachgetragen. Das Wettkampfzentrum befindet sich am Badesee Rauchwart.

Die Veranstaltung wird auch für den ungarischen MTBO-Cup gewertet, durchführender Verein ist der Bridge und Orientierungsverein Veszprém mit Wettkampfleiter Viktor Hites.

Ausschreibung

Matthias Leonhardt siegt in Ungarn

Mit dem 4. Lauf wurde heute in der Nähe von St. Gotthard/Ungarn der JUFA-Hotels STOLV-Cup fortgesetzt. In der Hauptkategorie setzte sich bei den Herren mit Ex-Weltmeister Matthias Müller (OC Fürstenfeld) der Favorit klar durch. Der gebürtige Schweizer verwies Christian Marko vom OLC Graz auf Platz zwei. Auf Platz drei landete etwas überraschend Ursula Kadan vom OC Fürstenfeld. Die vielfache Staatsmeisterin startete diesmal aus Trainingsgründen bei den Herren.

In der Damenklasse siegte Karin Leonhardt (OC Fürstenfeld) vor Sandra Facinelli (SU Schöckl Orienteering) und Anna Hofer (OLC Graz).

 

Ergebnisse:

Herren (7,8 km):
1. Matthias Leonhardt (OC Fürstenfeld) 42:59
2. Christian Marko (OLC Graz) 46:30
3. Ursula Kadan (OC Fürstenfeld) 51:17


Bild: Die Sieger der Gesamtwertung des 3-Tages-Events (von links: Christian Marko, Matthias Leonhardt, Henrik Sulz)

Weitere Klassensieger:

H 14: Anton Greiner (SU Schöckl)
H 18: Gustav Greiner (SU Schöckl)
D 18: Helene Scheikl (OC Fürstenfeld)
D 19: Karin Leonhardt (OC Fürstenfeld)
H 35: Herwig Allwinger (Leibnitzer AC)
H 45: Jürgen Egger (Leibnitzer AC)
D 35: Irene Greiner-Löschnigg (SU Schöckl)
D 45: Judit Allwinger (Leibnitzer AC)
H 55: Herwig Proske (OC Fürstenfeld)
H 65: Franz Hartinger (Leibnitzer AC)
D 55: Gertraud Leonhardt (OC Fürstenfeld)

Alle Ergebnisse und Splits

Fotos von Herwig Allwinger

Mitte der 80er Jahre wurde im Verband schon einige Zeit ein Nachfolger für Sepp Hartinger gesucht. Als mich Wolfgang Pötsch fragte, ob ich mir diese Aufgabe zutrauen würde, habe ich mit ja geantwortet. Ich war damals schon 20 Jahre Gemeinderat in Veitsch, war Funktionär in der Innung und im Gremium der Handelskammer Steiermark. Außerdem konnten unter meiner Mitwirkung bereits seit Mitte der 70er Jahre zahlreiche OL-Großveranstaltungen organisiert werden (u.a. 1976 Mürztaler 3 Tage OL, veranstaltet von den Naturfreunden aus Kindberg und Veitsch, 1985 Österr. Meisterschaft im Schi-OL am Alpl und ÖM auf der Brunnalm). Bei der Generalversammlung wurde ich dann zum Präsidenten gewählt. Ich war damals 48 Jahre alt und damit schon einer der Alten. Aber ich wusste, wir haben ein junges Team von tüchtigen Funktionären mit viel Wissen und Engagement.

Sepp führte bis 1986 den Verband, wir konnten von Sepp Vieles annehmen und lernen. Ich hatte die Ehre, seine Funktion weiterführen zu dürfen.

STOLV-Vorstand im Jahr 1987: stehend von links Hans-Michael Jahnel, Christian Aichholzer, Franz Hartinger; sitzend Gerfried Hoch, Wolf Eberle

Ein kleines, aber feines Laufgebiet, eine perfekte Organisation unter Einhaltung der Corona-Sicherheitsmaßnahmen und aufgrund des Regens der vergangenen Tage tiefe Bodenverhältnisse kennzeichneten den 3. JUFA-Hotels STOLV Cup in Mühldorf bei Feldbach am 25.7.2020. Da gleichzeitig auch ein BOLV-Cup Lauf ausgetragen wurde, konnte das Veranstalterteam des HSV Feldbach fast 130 TeilnehmerInnen begrüßen.

Erstmals konnte der 19-jährige Lukas Novak vom Leibnitzer AC einen STOLV-Cup-Lauf in der allgemeinen Klasse für sich entscheiden. Die weiteren Podestplätze belegten die Routiniers Helmut Gremmel vom HSV Pinkafeld bzw. Christian Marko vom OLC Graz. Dritter in der steirischen Wertung wurde Stefan Kubelka, ebenfalls vom Leibnitzer AC.

Weitere Ergebnisse

Hochklassigen Sport in einem anspruchsvollen Gelände brachten die Doppelstaatsmeisterschaften im Mountainbike-Orienteering in Judenburg,  im Herzen des Steirischen Zirbenlandes.

Die Teilnehmer/-innen an den österreichischen Titelkämpfen und Gäste aus Frankreich, der Schweiz, Slowenien, Ungarn und Tschechien attestierten dem verspäteten Auftakt der heurigen Saison sehr gute Bahnlegung, präzise Karten und eine hervorragende Organisation.

Bei den Sprintmeisterschaften am Samstag (18. Juli) siegte bei den Damen die Top-Favoritin Marina Reiner (Naturfreunde Villach) überlegen vor den mehrfachen Welt- und Europameisterinnen Michaela Gigon (OLT Transdanubien Wien) und Sonja Zinkl (LZ Omaha/Burgenland).   Eine kleine Überraschung brachte der Bewerb bei den Herren – die beiden Routiniers Tobias Breitschädel  (ASKÖ Henndorf) und Bernhard Schachinger (HSV Ried) lagen vor den Top-Favoriten, von denen sich Andreas Waldmann (OLT Transdanubien)  gerade noch die Bronzemedaille sichern konnte. Klare Tagesbestzeit bei den Herren erzielte der Schweizer Weltmeister des Jahres 2018, Simon Brändli.


Andreas Rief in Action

Steirische Medaillengewinner in den anderen Meisterschaftskategorien

  1. Waltraud Ritter – Naturfreunde Steiermark (Damen 60-)
  2. Reinhard Gröll – OLC Graz (Herren 50-)
  3. Gaby Finder – Naturfreunde Steiermark (Damen 50-)

 
Doppelstaatsmeister Marina Reiner und Tobias Breitschdel

Die noch anspruchsvolleren Staatsmeisterschaftsbewerbe über die Mitteldistanz am Sonntag (19. Juli) brachten eine Bestätigung dieser Ergebnisse.

In einem Herzschlagfinale konnte sich Marina Reiner in der Aufwärtspassage auf den letzten Metern zum Ziel nach 47:03 Minuten um gerade 4 Sekunden an Michaela Gigon vorbei schieben. Dritte wie am Vortag, aber dieses Mal nur mit 42 Sekunden Rückstand, Sonja Zinkl.

Bei den Herren sollte es wieder ein Tag der Routiniers werden. Wie am Vortag lagen am Ende Tobias Breitschädel  (ASKÖ Henndorf) und Bernhard Schachinger (HSV Ried) voran. Dritter – und das war wahrscheinlich die größte Sensation des Tages – der Steirische Oldboy Andreas Rief vom OLC Graz. Bis wenige Tage vor der Veranstaltung war er noch nicht einmal sicher, ob seine Form ausreichen würde, an den Start zu gehen.

Tragischer Held des Bewerbes war der große Favorit aus Kärnten, Kevin Haselsberger. Nachdem er sich über den Großteil der 17,8km langen Strecke einen Zweikampf mit dem neuerlich Tagesbesten, Ex-Weltmeister Simon Brändli aus der Schweiz, geliefert hatte, musste er wegen einer verbotenen Routenwahl disqualifiziert werden.

 

Weitere Steirische Medaillengewinner:

  1. Rudolf Schwarz – HSV Feldbach (Herren 60-)
  2. Waltraud Ritter – Naturfreunde Steiermark (Damen 60-)
  3. Klaus Scheidl – SU Schöckl (Herren -14)
  4. Martina Scheidl – SU Schöckl (Damen 15-17)
  5. Gaby Finder – Naturfreunde Steiermark (Damen 50-)

 
Siegerinnen Damen Mitteldistanz



Sieger Herren Mitteldistanz

Detailergebnisse sind hier zu finden:

https://www.oefol.at/anne/files/uploaded/event_2912_mtbo-ostm-om-sprint-2020-judenburg1.html

https://www.oefol.at/anne/files/uploaded/event_2912_mtbo-ostm-om-middle-2020-judenburg.html

Gemeinsam mit der Landesmeisterschaft über die Mitteldistanz wurde im Damwald bei Ilz auch der jährliche Länderkampf Steiermark gegen Kärnten ausgetragen.
Dabei konnten die Steirer den Pokal mit 100 Punkten gegen 68 der Kärntner in die grüne Mark holen.

 
Die Präsidenten der Verbände (li: Günther Pommer, re: Herwig Proske)bei der Übergabe des Pokals

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