Karl FINK und Walter DRAVETZ waren die treibenden Kräfte beim 3.SO-Cup des OLC Graz, der im Grazer Leechwald stattfand. Im Gebiet zwischen Hilmteich und LKH Graz wurde eine neu überarbeitete und als Sprint-Karte adaptierte, altgediente OL-Karte im Maßstab 1:4000 (2,5m Äquid.) verwendet.
Die Bedingungen waren sehr unterschiedlich; im Wald lag in einigen Geländeabschnitten noch ein paar Zentimeter Schnee, ein Vorwärtskommen war zwar mühsam, aber teilweise besser als auf vielen Straßen, die mit Eisresten bedeckt waren und dadurch sehr rutschig waren! Oder es gab auf den Wegen und Pfaden durch die vielen Spaziergänger, aufgewühlte Erde und Matsch, was ebenfalls zum „unbeabsichtigten Skaten“ verleitete.
Dieser Lauf wurde in Form einer Einerstaffel für die längeren beiden Kategorien ausgetragen. Durch den Massenstart (Bahnen A+B) gab es zusätzlich noch einige spannende Duelle.
Die Strecke A hatte als Erschwernis zudem noch eine reduzierte Karte, auf der sämtliche Wege fehlten. 3 Runde mussten derart absolviert werden. Die Streckenlänge betrug 5,6km + 280Hm + 36 Posten.
Schnellste an diesem Tag waren die Kaderläufer: Helmut GREMMEL (HSV Pinkafeld) in 31:24, vor Christian PFEIFER (31:34/ OLC Graz) und Matthias REINER (36:13/ NF Villach).
Die B-Strecken-LäuferInnen hatten ebenfalls eine Einerstaffel, allerdings mit normaler Karte und nur ca. 3,7km + 190Hm + 23 Po zurückzulegen.
Den Sieg holte sich im Zielsprint Franz PRACH (34:20/LAC) vor Gerhard JÖBSTL (34:22/OLC Graz) und Karl THIER (34:25/HSV Feldbach).
Die Bahnen C+D hatten keine Einerstaffel, sondern einen normalen OL mit Einzelstart. Hier waren vor allem die Anfänger und die jüngsten Altersklassen am Start. Die schnellste Zeit auf der C-Strecke hatte Wolfgang WERTHER (WATV); und die beste Leistung auf der D-Strecke zeigte Hannah REICHER!
Eine Woche später, -am 9.Februar- wurde der 4.SO-Cupbewerb vom Nachwuchsteam des Leibnitzer ACs in Heimschuh bei Leibnitz durchgeführt. Winterliche Verhältnisse begleiteten die vielfach verkleideten Teilnehmer bei diesem Faschingslauf in der Südsteiermark. Judit ALLWINGER, Stefan KUBELKA und Felix HARTLIEB waren die Cheforganisatoren dieses sehr stimmungsvollen Bewerbes.
Als Karte wurde die Karte „Heimschuh-Nestelberg“ aus dem Jahr 2000!! verwendet. Trotz des „fortgeschrittenen“ Kartenalters war diese Karte erstaunlich aktuell. Einige wenige Änderungen spielten kaum eine wesentliche Rolle und waren keineswegs laufentscheidend.
Auch lag fast im gesamten Wettkampfbereich gute 10cm Schnee, wodurch etliche Details „zugedeckt“ wurden, und das Terrain sehr „generalisiert“ wirkte. Vor allem das Laufen in den tiefen Gräben und am Schräghang entlang, wurde zum schwierigen Unterfangen. Auch begann es rechtzeitig zur Null-Zeit wieder zu schneien, wodurch eher Weihnachts- statt Karnevalsstimmung aufkam.
Vor allem waren diesmal typisch „Südsteirische“ O-Aufgaben renn-entscheidend.
Das Terrain: tiefe Gräben mit sehr steilen Hängen, hauptsächlich Laubwald, gute und weite Sicht. In den Tälern war die Belaufbarkeit sehr mühsam, da es ziemlich nass und rutschig war. Die Uferböschungen und Bachläufe waren leicht mit gefrorenem Schnee zugedeckt und man brach leicht durch, was immer wieder Zeit kostete.
Die Strecke A wies 6,2 selektive Kilometer, gespickt mit ca. 300Hm, auf. Die Kardinalfrage an diesem Tag war permanent: „Quergehen“ oder „Umlaufen“, wobei beide Varianten ihre Tücken hatten. Das Queren war wegen des Schnees sehr mühsam, zudem war es abschnittsweise sehr rutschig. Beim Umlaufen hatte man zumindest einmal viele Höhenmeter hinauf zurückzulegen, um dann dieselben HM wieder hinunter zu müssen; dazwischen lag meistens eine gut belaufbare Staße oder Forstweg.
Die Schnellsten an diesem Tag waren: auf der Strecke A > Christian PFEIFER (41:26), vor Andy PÖLZL (LAC/43:23) und Mathias PETER (SU Schöckl/44:47). Auf der Bahn B: Boris BAUMANN (Slowenien) vor Hans LUTTENBERGER (HSV Feldbach) und Günter KRADISCHNIG (OLC Graz). Die kurze Bahn C gewann Herwig ALLWINGER jr., vor Heimo HARTLIEB (beide LAC) und Gerti SCHANDOR (OC Fürstenfeld).
Da dieser Lauf auch Faschingslauf war, wurden am Ende auch die spektakulärsten Lauf-Verkleidungen prämiert.
